PROJEKT AKZEPTANZ, ACHTSAMKEIT UND SOZIALE KOMPETENZ

zur Förderung von Empathie, gegenseitige Akzeptanz und Respekt für die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.
Die Jugendlichen lernen, sich selbst besser zu regulieren, konzentrierter, sozialer und mitfühlender zu sein.

Sozialkompetenz- & Achtsamkeitstraining für wen?

Das Sozialkompetenztraining arbeitet präventiv mit Kindern ab 7 Jahren und Jugendlichen in Herner Schulen (zum Beispiel Grundschule Börsinghauser Straße, Förderschule Paul Klee / Erich Kästner, Haranni Gymnasium).

Es ist gedacht für Schüler und Schülerinnen, die

  • schüchtern sind und gerne mutiger werden würden
  • wenige Sozialkontakte haben und mehr Freundschaften knüpfen möchten
  • Wutausbrüche besser unter Kontrolle bringen und ruhiger werden wollen
  • oft Regeln missachten und lernen wollen, sich besser einzufügen
  • Gruppensituationen meiden, sich aber in Gruppen wohler fühlen möchten
  • oft streiten, aber gerne friedfertiger wären
  • ihre Gefühle schwer äußern können und lernen möchten, wie das geht

Projektinhalte

In Schule und Freizeit eignen sich Kinder und Jugendliche durch den Kontakt zu anderen wichtige Fähigkeiten an, auf die sie ihr Leben lang zurückgreifen können. Wer früh lernt, Freundschaften zu knüpfen, sich in Gruppen zu integrieren und sich auch mal durchzusetzen, der/die wird es im Berufsleben einmal leichter haben. Es sind jedoch genau diese Anforderungen, die manche Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen stellen. Extreme Schüchternheit und soziale Ängste machen manchen die aktive Mitarbeit in der Schule unmöglich, bei anderen wiederum erschweren unkontrollierte Aggressionen den Sozialkontakt. Oft steht hinter diesen Schwierigkeiten auch eine Unwissenheit über alternative Verhaltensmöglichkeiten, also darüber, wie bestimmte Situationen besser gemeistert werden können. Im Sozialkompetenztraining werden bestimmte soziale Situationen thematisiert und verschiedene Verhaltensmöglichkeiten in der Gruppe diskutiert. Durch direkte Rückmeldung über die Wirkung des gezeigten Verhaltens erhalten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihr eigenes und das Verhalten Anderer besser einschätzen zu lernen. Zusätzlich werden durch Rollenspiele neue Handlungsmöglichkeiten vermittelt und eingeübt, die dann im Alltag Einsatz finden. Es hilft Kindern und Jugendlichen, aufmerksamer, gelassener und empathischer zu werden. Achtsamkeit schafft auch eine Haltung von gegenseitigem Respekt und Toleranz, das kann vor allem bei der Akzeptanz und offenen Eingliederung von Migrationskindern mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen helfen.

Wie gehen wir vor?

Gesprächsführung: sich verständlich machen und andere verstehen

Gefühle: eigene Befindlichkeiten wahrnehmen und angemessen äußern

Selbstreflexion: eigenes Verhalten wahrnehmen und dessen Wirkung verstehen

Kritikfähigkeit: sich wehren und Kritik annehmen können

Gruppenarbeit: sich in einer Gruppe wohlfühlen und sich anpassen

WOZU kann es beitragen?

Mithilfe des Sozialkompetenztrainings können die Kinder folgende Ziele erreichen:

  • Aufbau und Förderung von Kritik und Konfliktfähigkeit
  • Aufbau und Förderung von Fremd- und Selbsteinschätzung
  • Aufbau und Förderung von Teamfähigkeit
  • Sensibilisierung für das eigene Verhalten und eigene Fähigkeiten
  • Erlernen neuer Handlungsmöglichkeiten
  • verbessert die Verständigung zwischen kulturellen Unterschieden

Projektleitung

Michael Klein, Trainer für Selbstverteidigung und Selbstbehauptung / Dozent an der matial arts academy in Mühlheim

Anke Pietka, Schulsozialarbeiterin, Dipl. Sozialpädagogin

Projektbetreuung Ruhrwerk e.V.
Cordula Klinger-Bischof

Cordula Klinger-Bischof - Tel.: 0151.40521862

Stimme des Haranni Gymnasiums

„Herr Klein leistet einen wertvollen Beitrag zur Integration unserer internationalen Schülerinnen und Schüler.

Einmal wöchentlich führt er sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen (jeweils getrennt) ein Selbstbehauptungstraining durch. Damit unterstützt er die Schülerinnen und Schüler in dreifacher Hinsicht, bei der Verarbeitung von Erfahrenem, bei der Stärkung von Selbstsicherheit und dabei, persönliche Grenzen zu erfahren und die Einhaltung derselben auch einzufordern.

Seine Arbeit ist ein wichtiger Baustein im Kontext des sozialen Lernens für unsere Schülerinnen und Schüler.”

Frau Nowak, OStD, Schulleiterin Haranni Gymnasium

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