Das Spiel als Schlüssel zur Sprache: Familienunternehmen Reifen Stiebling spendet 5.000 Euro für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung

Das Spiel als Schlüssel zur Sprache: Familienunternehmen Reifen Stiebling spendet 5.000 Euro für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung

Mit einer Spende von 5.000 Euro gibt das Herner Familienunternehmen Reifen Stiebling dem Projekt „young gfi“ für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung Rückenwind. Die Summe sichert den Einsatz der hauptamtlichen Projektleiterin Eslem Dikme bei der Gesellschaft für Integration (gfi) für ein ganzes Jahr.

Immer wenn Eslem Dikme, Lehramtsstudentin für Mathematik und Germanistik, am Freitagnachmittag zwischen 15 Uhr und 18 Uhr die Türen zu den gfi-Räumen im Kulturzentrum „Das O“ an der Overwegstraße aufsperrt, wird die 24-Jährige von 20 Mädchen und Jungen sehnsüchtig erwartet. In Windeseile haben die Jugendlichen den großen Kicker belegt, genau wie die eSport-Konsolen, aber auch die Spiel- und Bastelangebote.

Kontakte knüpfen – Deutsch lernen
Die angehende Pädagogin ist in ihrem Element. Sie hat als Projektleiterin die munteren Besucherinnen und Besucher prima im Griff. Es sind Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung, die über „young gfi“ seit Mai spielerisch Kontakte knüpfen und ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern.

RuhrWerk stellt Verbindung her
Der Kontakt zwischen der gfi und Reifen Stiebling kam über den Verein Ruhrwerk zustande, der seit vielen Jahren mit der gfi erfolgreich zusammenarbeitet. Einen Besuch vor Ort nutzte Projektunterstützer Christian Stiebling (Foto oben) spontan für ein Kicker-Duell mit den Kids und nahm auch am Spieltisch gern die Würfel in die Hand.

Zukunft des Ruhrgebiets
Der Nachmittag verging viel zu schnell. „Wir unterstützen die gfi-Initiative sehr gern, weil sie jungen Menschen mit Einwanderungshintergrund hilft, die neue Sprache und die neue Heimat besser kennenzulernen,“ so Stiebling. „Das Ruhrgebiet hat nur dann eine Zukunft, wenn es uns gemeinschaftlich gelingt, diese jungen Menschen zu integrieren, ihnen Bildungschancen zu eröffnen und später eine gute berufliche Perspektive aufzuzeigen, zum Beispiel durch eine zukunftsorientierte Ausbildung in unserem Familienunternehmen.“

Text: JournalistenBüro Herne
Fotos: Rüdiger Ungebauer / finelight Photography

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